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PANORAMA-HOTEL UND SEE-RESTAURANT KARWENDELBLICK

Mitten in den Bergen und doch wie daheim ...

Unser familiär geführtes Hotel Restaurant Karwendelblick heißt Sie herzlich willkommen!

Mit seiner einzigartigen Lage und der traumhaften Aussicht über den Walchensee ist es kaum verwunderlich, dass unser Haus einst als Herrensitz errichtet, auch heute noch eines der schönsten Anwesen in ganz Bayern ist. Bereits Goethe, Corinth, Heisenberg (um nur einige wenige zu benennen) bevorzugten schon damals die Landschaft in Urfeld am Walchensee und noch heute ist es ein beliebtes Ausflugs- & Urlaubsziel inmitten eines Naherholungsgebietes.

Hotel Karwendelblick

Unser Haus nimmt Urlaubsgäste, Tagesausflügler sowie Durchreisende auf und verfügt über alle Annehmlichkeiten, die man heute von einem modernen Hotel erwarten kann. In unserem Restaurant servieren wir ganzjährig bayrische Schmankerl und gutbürgerliche Küche, je nach Jahreszeit auf dem herrlichen Südbalkon mit Blick auf den Walchensee sowie in unserem gemütlichen Restaurant.

Für Hochzeiten, Familienfeiern & Seminare steht unser Festsaal mit Panoramafront zur Verfügung (bis zu 80 Personen finden hier Platz) je nach Wetter bietet unsere Sonnenterrasse zusätzlich Platz für 30 Personen und kann auf Wunsch integriert werden.

Das Hotel Karwendelblick ist der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Sportarten egal ob leichte Wanderungen, Bergtouren die direkt hinter unserem Haus losgehen, Fahrrad- und Mountainbiketouren oder Wassersportarten (insbesondere Surfen, Segeln, Tauchen, Angeln). Die Vielfalt ist groß... Für unsere Hotelgäste bietet der hauseigene Badesteg einen ruhigen und entspannenden Ausgleich zum Alltag, genießen sie die Sonne und das glasklare Wasser des Walchensees.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Karwendelblick-Team

Seepanorama

Geschichte des Hauses

Anno 1884 legte Georg Ritter von Vollmar (geb. 7.März 1850) im Alter von 34 Jahren zusammen mit seiner Frau (geb. Kijelberg, schwedischer Herkunft), den Grundstein für das heutige Karwendelblick. Bis zum zweiten Weltkrieg trug das Haus den Namen ‘‘Soiensaß“, benannt nach der Soienspitze südlich im Karwendelgebirge.

Für einen Adeligen äußerst ungewöhnlich setzte sich von Vollmar verstärkt für die sozial schwachen Schichten wie Arbeiter und Bauern ein, wurde nach seinem Staatswissenschaftsstudium in Zürich und Paris 24 Jahre lang Reichtags-Abgeordneter in Berlin und war von 1893 bis 1918 Vorsitzender unserer bayrischen SPD deren Gründung er ebenfalls zusammen mit Freunden wie Rosa Luxemburg, August Bebel, Karl Liebknecht in diesem Hause beschlossen hat. Noch heute ist die höchste Auszeichnung der SPD die ‘‘Georg von Vollmar‘‘ -Medaille, ebenfalls erinnert das Vollmar Haus in München am Oberanger sowie die Vollmar Akademie in Kochel an seine Persönlichkeit.

Etwas vergessen hingegen ist sein eigentlicher Herrensitz, den er erbaute und in dem er 38 Jahre lebte bis er 1922 im Alter von 72 Jahren verstarb, ein halbes Jahr später verstarb auch seine Frau Julia. Aufgrund einer Kriegsverletzung war von Vollmar seit 1871 an Krücken gebunden, dies hinderte ihn jedoch nicht, seinem Hobby als Schreiner & Schnitzer nachzugehen – so hat er viele Möbel und Inneneinrichtungen selbst hergestellt. Noch heute sind die von Vollmar handgeschnitzten Türen und ein paar Möbel im Eingangsraum erhalten, der untypische bayrische Stil entstand durch seine Frau Julia, welche das Muster skizzierte das dann von Vollmar als Kerbschnitzerei vollendete.

Nachdem ‘‘von Vollmar‘‘ einziger Sohn den Kindstod starb waren keine Erben vorhanden. Das Anwesen wurde über einen Nachlassverwalter an die Fam. Schilde verkauft. Die Schilde‘s waren eine sehr wohlhabende Familie die bereits vor dem zweiten Weltkrieg wegen der sauberen Umwelt und guten Bergluft in Urfeld das große Hotel ‚‘‘Fischer am See‘‘ als ‘‘First Class Hotel‘‘ betrieben haben. Zudem hatten Sie Immobilien in München, Forst- und Jagdrecht sowie das Fischereirecht vom Walchensee. Noch vor dem Krieg machte der spätere Eismacherkönig Wilhelm Sarcletti im Fischer am See eine Konditorlehre, heiratete eine Schildetochter und erbte ‘‘von Vollmars‘‘ Herrensitz als Aussteuer. Nach dem Krieg bewirtschaftete Hr. Sarcletti das Anwesen und fortan benannte er es ‚‘‘Cafe Hotel Karwendelblick‘‘. Aus gesundheitlichen Gründen und wegen seinem Alter legte er den Betrieb 1991 still. Wilhelm Sarcletti lebte noch bis 1996 im Karwendelblick. Die Kinder Sarclettis mussten wegen den enormen Reparaturrückständen am Haus und Grund den Besitz verkaufen.

1998 kaufte Fam. Eggersberger das Anwesen und beantragt die Wiedereröffnung des Gewerbebetriebes als Hotel-Restaurant. Der Zustand des Hauses und geforderte Auflagen machten 1998/99 eine Entkernung und Totalsanierung unumgänglich. Im Jahre 2002 wurde an der Nordseite Lagerräume aus den Fels gesprengt und 2006/07 wurde die Erneuerung und Erweiterung des maroden über 100 Jahre alte Dachgeschosses mit Tiefgarage fertiggestellt. Erst nach dieser letzten sehr aufwendigen Baumaßnahme konnte ein Betrieb entsprechend heutigen Standard hergestellt werden, den die Fam. Eggersberger in einer 10-jährigen Bauzeit mit viel Liebe zum Detail und Eigenleistung geschaffen hat ...

Bild Vollmar und Früher nebeneinander
Hotel Restaurant Karwendelblick, Urfeld 15, Walchensee, Tel.: 08851 410, karwendelblick.urfeld@web.de, Kontaktformular, Impressum (Alle Angaben ohne Gewähr)